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Kirche im Ballungsraum ist schwer greifbar

Nun ist es in einer Großstadt wie München - aber auch in den großen Gemeinden des Umlandes für den Rettungsdienst oder auch die Polizei meist schwer, einen (zuständigen) Seelsorger oder eine Seelsorgerin ausfindig zu machen, um die weiterführende Begleitung der Betroffenen zu übernehmen.

Zudem erfordert die besondere Situation von Betroffenen nach einem traumatischen Ereignis eine andere Weise der Begleitung als das in den übrigen Feldern der Seelsorge üblich ist. Eine Fortbildung in diesem Bereich ist daher für einen Seelsorger / eine Seelsorgerin in solchen Situationen nicht nur hilfreich, sondern auch notwendig, um adäquate Hilfe leisten zu können. Dies kann natürlich nicht von allen SeelsorgerInnen erwartet werden

Weiterhin geschehen solche Ereignisse nicht nur zu den normalen "Geschäftszeiten", sondern oft nachts oder am Wochenende, was die Erreichbarkeit von Seelsorge zusätzlich erschwert.

Auf diesem Hintergrund entstand 2001 das Projekt "Bereitschaftsseelsorge für Notfälle".

Es versteht sich als Ergänzung und Vernetzung der Seelsorge vor Ort in den Pfarreien, wo nach wie vor der originäre Platz der Begleitung Trauernder ist.