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Primäre Prävention – ein Schulungsmodell für Einsatzkräfte entwickelt von der LMU-München

Datum: 
28.06.2010 - 13:00
Beschreibung: 

Studien belegen, dass Unterrichte und Fortbildungen für Einsatzkräfte die das Thema „einsatzspezifische Belastungen“ aufgreifen, einen hohen präventiven Wert haben. Wenn Einzel- und/oder Gruppenbetreuungen durchgeführt werden, sind sie wesentlich effizienter, wenn bereits ein entsprechender Unterricht entweder in der Ausbildung oder als Fortbildung (sogenannte ‚Primäre Prävention‘) durchgeführt wurde. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) hat aus diesem Grund dem Lehrstuhl für Klinische Psychologie an der Ludwig-Maximilians-Universität in München den Auftrag gegeben, ein Unterrichtsmodell zu entwerfen, das einerseits auf dem aktuellen Stand der Psychotraumatologie ist, andererseits in kurzer, anschaulicher und (bundes-) einheitlicher Form auf das Thema „Belastungen im Einsatz“ vorbereitet. In der Schulung werden die Auslöser und die Auswirkungen von Belastungen vorgestellt und praxisnahe Tipps gegeben, wie mit Belastungen umgegangen werden kann. Der Kurs führt in die Verwendung der Fortbildung ein. Die Voraussetzung für die Teilnahme ist ein besuchter SbE I und II – Kurs oder das Zertifikat über die Teilnahme an einem ICISFGroup- Crisis-Intervention-Kurs.

Der Kurs besteht aus 2 x 4 UE: Wiederholung und Vertiefung psychotraumatologischer Fragen und kurze Lehrprobe. Zwischen der ersten und der zweiten Einheit besteht ausreichend Zeit für die Vorbereitung der Lehrprobe. Referent: Dr. Andreas Müller-Cyran, Seelsorge in Feuerwehr und Rettungsdienst in den bayerischen Diözesen, - er hat als wissenschaftlicher Mitarbeiter der LMU an der Entwicklung des Unterrichtskonzeptes mitgewirkt.

Adresse

Bischöfliches Seelsorgeamt
Luitpoldstr. 2
Eichstätt, BY, 85072
Germany
48° 53' 28.1904" N, 11° 11' 7.2456" E
Harald Trampert, Referent PSNV/NFS
Kosten: 
30.00€